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split image of Ben's living room and his training road bike

Dann mal los!

Ben Gray

Abgesehen von der kurzen Teilnahme am Portsmouth Triathlon (bei dem ich als Teil einer Staffel zwei der Disziplinen absolviert habe) ist es schon gut über ein Jahr her, dass ich an meinem letzten Triathlon auf Wettkampfbasis teilgenommen habe. Da der Windsor Triathlon dieses Jahr 25. Jubiläum feiert und ja wirklich legendär ist, dachte ich mir, es sei ein guter Grund wieder mit dem Training anzufangen. Letztes Jahr hab ich an einem Jedermannrennen teilgenommen (nichts für mich), an einem 24-Stunden Geländelauf, ein paar Wettschwimmen in offenen Gewässern absolviert und bin ein Wettrennen gelaufen – verkleidet als Weihnachtsmann… Also, Zeit wieder auf das Triathlon-Pferd aufzusatteln und an meine Erfolge, wie z. B. den 3. Platz des Dorney Triathlons, anzuknüpfen.

Nicht ganz so gut, aber typisch für mich, fing mein Training dann auch an. Nachdem ich mich für den Triathlon im April angemeldet hatte, war ich auf einmal total Squash-begeistert (schlechtes Timing) und hatte wenig Zeit für anderen Sport. Dann ist auch noch mein Rennrad kaputt gegangen. Aber ich lasse mich ja so schnell nicht unterkriegen, also hab ich mir ein paar Schutzbleche für mein Singlespeed gekauft (sogar selbst angelötet) und habe dann auf den nassen Winterstraßen mit dem Training begonnen. So wie es derzeit aussieht, wird es auch das Rad für den großen Tag werden. Ich bau mir einfach noch einen Zeitfahrlenker an und los geht’s. Bin schon gespannt darauf, wie die Leute gucken werden, wenn ich an ihnen mit ihren Aero-Rädern mit meinem Singlespeed vorbeibrause.

Ben Gray's homemade bike  

Jetzt wurde es also langsam ernst. Ich brauchte aber noch ein paar neue Schuhe. Vor dem Triathlon stand nämlich noch ein Marathon an. Also legte ich mir Schuhe mit Gore-Tex Obermaterial für das nasse Wetter zu und los ging‘s. Über Weihnachten war ich in Cornwall bei meinen Eltern und konnte auf den vielen Hügeln, den ruhigen Straßen und in der herrlichen Landschaft dort ausreichend trainieren. Ich habe sogar an meinem ersten parkrun in Lanhydrock teilgenommen. Das Laufen im Winter bereitet mir echt Freude. Bei dem schlechten Wetter zu laufen ist einfach nochmal ein ganz anderes Kaliber. Und vor allem bedeutete es, dass ich nach dem Lauf meine Klamotten an unserem kleinen Holzofen trocknen konnte – so gemütlich!

Balck and white photo of Ben Gray's running shoes in front of a woodburner

 

Rad fahren und Laufen lief also. Was jetzt noch fehlte war das Schwimmen. Leider war das einzige in Sachen Wassersport, was mir vor Januar möglich war, eine Kajakfahrt mit meiner Familie (ich nenn das mal Crosstraining für den Oberkörper)…

Als ich nach den Feiertagen wieder nach Hause kam, ging es dann endlich richtig weiter. An Neujahr sind ich und ein Freund dann los und ab ins Meer. Da das Schwimmen während des Windsor Triathlons ja in der Themse stattfindet, war also das Training im offenen Gewässer unabdingbar. Außerdem spart man sich den Stress in den überfüllten Hallenbädern. Training im offenen Gewässer macht immer Spaß! Es schult die Sicht und man kann gegen die Strömung ankämpfen – und die kann in Windsor schließlich auch besonders stark sein.

 

Black and white photo of the River Thames from Windsor      

Ich wappnete mich also langsam in allen drei Disziplinen und freute mich wirklich auf den Start. Mit dem ehrgeizigeren Training fange ich dann bald an, also bleibt dran!

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Ben Gray
Published on: 11 Jun 2015