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Im August hat sich Team Wiggle Fahrer Ed auf seine erste Bikepacking-Tour begeben. Es ging durch Kroatien, Italien und die Schweiz. Hier gibt es einen Überblick über seine Packliste und wie es ihm generell so ergangen ist...

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Diesen August war es also endlich soweit. Ich bin mit dem Flugzeug nach Split in Kroatien geflogen und dann mit einem Freund zusammen rund 900 Kilometer nach Zürich geradelt. Dabei haben wir Slowenien und Italien passiert und mehr als 10.000 Höhenmeter bezwungen. Gepennt haben wir in Herbergen und Hotels, also kein Zelten für mich diesen Sommer ;)

Meine Packliste

Pack nicht zu viel Kram ein! Das hab ich mir die ganze Zeit wie ein Mantra vorgesagt... Beim Gedanken an das viele Klettern sollte da die Packliste ganz minimal ausfallen und gut überlegt sein. Nicht unbedingt eine meiner Stärken...

Ich bin immer derjenige, der lieber noch ein paar Energyriegel mehr einpackt und dann auch noch mal ein weiteres Trikot und Shorts in die Tasche stopft, weil ich gerne Auswahl habe.

So wenig wie möglich einzupacken, das war für mich echt hart! Aber ich denke, ich habs am Ende ganz gut hinbekommen. Ich hab mich an hohem Komfort und ordentlichem Wetterschutz orientiert.

Hier ist ein kleiner Überblick über die wichtigsten Teile:

Mein Packesel

Alles hab ich dann in einer Restrap - Satteltasche und einer Restrap - Lenkertasche & Beutel verpackt - und schon wird aus jedem Fahrrad ein wahres Tourenrad!

Beide Taschen sind richtig robust und können ordentlich was an Gewicht tragen. Kein Wunder, denn sie werden zu 100 % per Hand in Yorkshire produziert.

Man muss nur etwas darauf achten, wie viel Gewicht man in jede lädt. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich bei mehr Gewicht in der Satteltasche zu stark schwanke, wenn ich in den Pedalen stehe. Für mich persönlich war es also besser, dass ich die schwereren Sachen vorne in die Lenkertasche gepackt habe.

Beide Taschen sind wirklich zu empfehlen, denn sie sind vielseitig einsetzbar und wirklich mal eine innovative Lösung, wenn man keine Lust auf schwere Gepäckträgertaschen links und rechts hat.
 

Die Route

Los ging es wie gesagt in Kroatien. Vier Tage relativ flache Strecke langen vor uns. Entlang der Küste war es richtig heiß und sonnig, aber es wehte auch ordentlich Wind. Natürlich Gegenwind... Aber eigentlich der perfekte Start, um unsere Körper so langsam auf die vor uns liegenden Berge vorzubereiten.

Am 5. Tag standen wir dann vor ihm: dem italienischen Teil der Alpen! Hier schlägt das Herz der Radsportkultur - riesige Berge und eine atemberaubende Landschaft. Und die Straßen sind von Nationalparks regelrecht umzingelt!

Und schließlich ging es in die Schweiz und wir konnten uns danach in den wohlverdienten Zug nach Paris und dann in Richtung London setzen.

 

Vorbereitung

Es ist wichtig, sich vor solchen aufeinanderfolgenden Etappen gut vorzubereiten. Ehe es also losging, war ich oft an aufeinanderfolgenden Tagen unterwegs und habe immer lange Strecken zurückgelegt.

Regelmäßiges Training ist natürlich sowieso wichtig und wenn man im Monat auf eine gute Anzahl von Kilometern kommt, dann sollte man gut gewappnet sein. Hier sind einige der Touren, die ich zur Vorbereitung absolviert habe:

Dafür, dass das wie gesagt mein erster Touringurlaub war, bin ich echt hellauf begeistert gewesen!

Ich finde, es ist mal wirklich eine ganz neue Art, neue Länder zu erkunden. Man sieht Ecken und Gegenden, lernt etwas von der Kultur und vor allem auch dem Essen kennen, was einem sonst vielleicht entgangen wäre. Kann ich nur jedem empfehlen!

Über den Autor

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Ed Tibbitts
Published on: 19 Sep 2016

Ed is a team leader in the design department whilst at work, but after work he rides both MTB and road bikes whenever he can find the time. Over 100 rides this year, and over 200 hours riding has given him the chance to put all sorts of products to the test.