Posted in Cycle and tagged Produkttest, hutchinson, reifen, mountainbike

Letzten Monat hab ich eine der besten Entscheidungen überhaupt getroffen: Ich habe meine Sommer XC Reifen an meinem Hardtail gegen ein Paar Hutchinson Toro ausgetauscht. Ich muss mich selbst loben - was war das für eine gute Idee!!

Allwetter Performance

Wenn man sich den Array so anguckt, könnte man denken, dass das grobe Profil viel zu Widerstand bietet für den Juni. Sie sehen eher nach Herbst/Winter aus.

Aber: falsch gedacht. Die Toro fühlen sich bei jedem Wetter und unter allen Bedingungen wohl, soweit ich denn alles testen konnte: Staub, zäher Schlamm, Fels und sogar Schnee...

Erste Eindrücke

Zum ersten Mal hatte ich den Toro schon bei einem Urlaub in der Provence gefahren. Die steinigen Trails, die auch von den Enduro Bikes des Hutchinson Polygon Team gefahren werden, haben gezeigt, dass der Toro ein Reifen ist, der wirklich vor fast nichts halt macht.

Also hab ich direkt mein 26 Zoll XC Carbon Hardtail mit den Toros ausgestattet und war wirklich positiv von der Schnelligkeit der Reifen auf den sommerlichen Trails in der UK überrascht.

Die große Bewährungsprobe 

Zum allerersten Mal Toro hieß es für mich bereits vor ein paar Jahren. Mit meinem 26" Hardtail damals noch. Seitdem habe ich also einige Zeit keine Hutchinson Toro mehr gefahren.

Heute versteh ich gar nicht mehr, warum ich noch so lange überlegt habe, ob die Toro wirklich die richtigen Reifen für die Dolomiten sind. Natürlich waren sie es und all die Aufregung völlig umsonst.

Und oooh die Dolomiten! Ihre Weite, die Herausforderung und die Unberechenbarkeit. Meine Woche Urlaub da umfasste zwei MTB Marathons (der Hero Südtirol Dolomites gilt als eines der härtesten der Welt, um mal anzugeben...). Wenn das nicht der ideale Härtetest ist, dann weiß ich es auch nicht.

Nach Sturm und sintflutartigem Regen waren die Trails voll von tiefem Schlamm: Die Toro behielten ihren Grip, viel besser als es jeder Sommerreifen getan hätte.

Knochentrockene Abschnitte hingegen, auf denen ich eigentlich eher erwartet hätte, mich so langsam wie eine Schnecke zu fühlen, konnte ich genauso schnell zurücklegen. War kein negativer Effekt zu spüren.

Abfahrten mit fiesen Felsen-Stolperfallen und scharfkantigen Steinen waren für die Harkdskin RR Seitenwände auch mal wirklich gar kein Problem.

Also kurzum, all diese miesen fiesen Bodenbeschaffenheiten konnten den Array ganz und gar nichts anhaben.

Gesamteindruck

Nichts zu meckern. Diese Reifen von Hutchinson, hergestellt in Frankreich, sind einwandfrei.

Sie bringen genau das richtige Gleichgewicht aus Grip und geringem Rollwiderstand und sorgen somit auf JEDEM Untergrund für ein gutes, sicheres Gefühl.
 

Nach 1000 km haben die Reifen dann aber auch angefangen, ein paar Gebrauchsspuren aufzuweisen.

Insofern bin ich da doch leider etwas angefressen, dass ich sie wechseln muss, denn sie sind mir wirklich richtig dolle ans Herz gewachsen. Meine liebsten XC do-it-all Reifen!

 

Nachtrag: Die Hutchinson Toro CX Reifen

Unbedingt muss ich noch erwähnen, dass Hutchinson die Toro auch für Cyclocross in 32C herstellen: Array.

Angetestet habe ich die auch schon bereits im Frühling/Sommer hier in Südengland. Und wie sollte es anders sein, das Laufflächenprofil funktioniert für CX genauso gut wie für XC und hat sich bestens bewährt.

Alle Hutchinson Reifen bei Wiggle gibt es >>> HIER <<<