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12:12 TORQ in your Sleep

Das 12:12 TORQ in your Sleep ist wohl eines der legendärsten MTB Ausdauerrennen in Südengland. Daran teilgenommen hat Sarah noch nie.

Letztes Jahr war es dann also soweit. Als Teil eines 2er Teams hat sie am 6-Stunden Rennen teilgenommen. Und da man es ja durch zwei teilt sind's ja eigentlich nur 3 Stunden... oder??

Seit über einem Monat hatte ich nicht mehr auf meinem Mountainbike gesessen. Also habe ich mir vor dem Rennen schon etwas in die Hosen gemacht. Zusammen mit meinem Freund Rich ging es an den Start. Dort trafen wir noch einen Kollegen von mir. Der Startschuss für die Leute, die sich die 12 Stunden angetan haben, viel um die Mittagszeit. Für uns ging es dann um 15 Uhr los. Unser Plan: ein einziger Wechsel. Das heißt, jeder fährt 3 Stunden und es gibt nur einen Wechsel. Klang irgendwie clever... stellte sich aber als nicht sonderlich clever heraus...

Die erste Runde ging um ein Feld herum, um das Fahrerfeld etwas aufzulockern und dann anschließend auf den Singletrail-Kurs zu gelangen. Ich hatte gehofft, dass der Kurs recht freundlich ausfallen würde, aber er war voller Wurzeln und voller Krater. Super...

Und die Wurzeln waren nach den ersten 3 Stunden der 12-Stunden Fahrer natürlich auch schön rutschig. Zum Glück hatten meine Matsch- & Schlammreifen dennoch guten Grip.

 

Rich und Del ...

Mit meinem Litespeed Pinhoti aus Titan zu fahren ist ja immer ein Gedicht. Aber die Strecke war schon echt harte Arbeit. Nach der 1. Runde war ich echt kaputt und mein Rücken tat mir weh. Und schließlich hab ich mich dann auf dem wohl komplett un-technischsten Streckenabschnitt ordentlich abgemault und bin in einen Stacheldrahtzaun gefallen. Dabei zugesehen haben natürlich auch einige Leute, was das Ganze nur noch peinlicher gestaltet hat.

Aber ihr seht... sowas passiert uns allen! Und es ist völlig dämlich aus Angst vor solchen Blamagen, nicht an so einem Event teilzunehmen.

Als ich an Rich übergab hatte ich gerade mal 2 Runden zurückgelegt. Ich hätte gerne noch mehr geschafft, wäre gerne auch schneller gewesen, aber irgendwie war einfach nicht mehr drin. Rich kam dann nach 3 Runden um 20 Uhr an und dabei haben wir es dann belassen. Wir schafften es so immerhin auf Platz 8 von 10.

Probiert es einfach aus und traut euch! Vor allem find ich es auch wichtig zu erwähnen, dass viele Mädels am Start waren. Ich hoffe, dass es nächstes Mal noch mehr werden!

Über den Autor

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Sarah Pain
Published on: 23 Jan 2017

Wiggle’s marketing category manager Sarah Pain is an avid mountain biker who also races for Team Wiggle. When Sarah’s not busy planning marketing campaigns she’s usually planning her next epic mountain bike adventure.