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Habt ihr schon das Fahrrad-Bungee Video von Wiggle gesehen? Falls nicht, seht es euch einfach mal unten an. Wir haben vier unserer Mitarbeiter als „Tester“ in die Alpen geschickt, um den ultimativen Fahrradtest durchzuführen. Runterfahren von einer Skipiste mit befestigtem Bungeeseil. In diesem Blog treffen wir Joe Stembridge, einen unserer wagemutigen Tester.

Fragen und Antworten mit Joe Stembridge

 

Du bist einer der Mitarbeiter von Wiggle, der an dem Fahrrad-Bungeetest teilgenommen hat, wie würdest du deine Position bei Wiggle beschreiben?

Meine offizielle Jobbeschreibung ist ‘Junior Teamleiter des technischen Teams’, was eigentlich bedeutet, dass ich und mein Boss ein Team von 10 Fahrradverrückten leiten, die alle technischen Fragen des Kundenservice Teams beantworten. Von Tipps zu Standardgrößen bis hin zu wirklich abgefahrenen Fragen, mein Team hat das nötige Wissen, um alle Fragen zu beantworten.

 

Welche Art von Radfahrer bist du – fährst du viel?

Ich bin die meiste Zeit sehr viel auf der Straße unterwegs und versuche, jeden Tag Rad zu fahren. Obwohl ich nur 25 Minuten pendle, kann ich dennoch auch längere Touren unternehmen, zum Beispiel in die Meon Valleys, um auf ein paar Hügeln aus der Puste zu kommen.

 

Du bist in die französischen Alpen gefahren, um dich von einer Rampe zu stürzen – wie ist es eigentlich dazu gekommen?

Es ist eigentlich immer noch ziemlich surreal, um ehrlich zu sein. Ich habe von dem Sprung erst eine Woche bevor wie abflogen erfahren, aber alles hat mit einem Szenenbuch angefangen. Einer unserer Mitarbeiter aus dem Marketing zeigte mir Konzeptskizzen und ich war begeistert!

 

Wie lange dauerte die Tour nach Frankreich und was war das Highlight?

Wir waren eigentlich nur 1 ½ Tage in Frankreich. Wir fuhren früh morgens los und kamen am Abend des nächsten Tages wieder zurück. Wir flogen nach Genf und fuhren dann runter nach Frankreich. Es war wirklich ein Kurzbesuch mit aufregenden Radtouren in den Alpen und, oh ja, dem Absprung von einer Rampe. Obwohl der Sprung wirklich gut war, waren mein persönliches Highlight die Alpen. Hoch oben in den Alpenpässen unterwegs zu sein mit einer kompletten Rennradausrüstung aus Carbon – einfach nur herrlich und wunderschön.

 

 

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Bungee-Jumping sieht ohnehin schon ziemlich gefährlich aus, aber mit einem Fahrrrad noch  mehr. Wie hat es sich angefühlt, von der Rampe zu fliegen?

Es hat sich fast wie der schlimmste Fahrradunfall angefühlt, allerdings ohne den Zoff am Ende. Sobald man sich an die Steilheit gewöhnt hat, ist der erste Sprung gar nicht mehr so schlimm, allerdings habe ich so viel Zeit damit verbracht, um sicherzustellen, dass ich gerade und auf einem Niveau bin und ich habe wie verrückt in die Pedale getreten, dass mir die Unterseite der Rampe fast überraschend entgegenkam. Erst wenn das Fahrrad anfängt, aufzuschlagen, wird es etwas haarig und vor allem zusammen mit der plötzlichen Feststellung, dass dort eine 50 Meter tiefe Grube ist, die in eine Schlucht führt und es nichts gibt, dass dich aufhalten kann. Vor dem Anziehen des Bungeeseils fällt man einige Sekunden lang, aber wenn es dann anzieht, stoppt man wirklich extrem schnell. Die Gurte waren wirklich beeindruckend, aber Ende sah ich ein wenig ramponiert aus, wer konnte wissen, dass Lycra nicht sehr schützend ist!?

 

Wer von Wiggle hatte deiner Meinung nach die beste Fahrrad-Bungeejump Technik (auf einer Skala von 1-10 für jeden Fahrer)

Für mich persönlich hatte Doug die beste Technik. Er war der Einzige, der das Rückwärtssalto hinbekommen hat, wobei man sagen muss, dass Ben als zweiter dem auch ziemlich nahekam. Beide hatten vorher schon Sprungerfahrung, Doug ist MTB Fahrer und Ben BMX Fahrer. Ich denke, eine gute 9 für beide wäre fair. Frankie hat sich allerdings auch gut geschlagen und ließ sich von dem Sprung nicht aus der Ruhe bringen. Für ihn keine glatte 7, sondern eine gute 7,5.

 

Würdest du noch einmal mit deinem Fahrrad Bungee springen, wenn sich die Gelegenheit ergeben würde?

Definitiv. Der schlimmste Teil war das Warten zwischen den einzelnen Sprüngen, da man sich da total verrückt macht. Es ist wirklich eine seltsame Erfahrung und beim ersten Mal weißt du nicht, was dich erwartet. Sobald du es weißt, bringt dich die Wartezeit fast um.

 

Nach dem Abhaken des Fahrrad-Bungees von deiner Wunschliste, gibt es irgendeine andere extreme Fahrradtour, die bald in Sicht ist?

Ich weiß nicht, ob ich dazu bestimmt bin, zu fliegen, daher denke ich nicht, dass eine Karriere im Downhill oder Enduro für mich in Frage kommt. Allerdings würde ich noch gerne mehr Cyclocross ausprobieren. Das fahren des Verentis durch die Schlucht war großartig, aber bei den 23C Reifen hatte sich beim Fahren im Matsch und in den Felsen das Profil ein wenig abgenutzt. Über etwas stabileres mit breiteren Reifen kann ich nur lachen.